Benno van Aerssen
Benno van Aerssen

Keyfacts

  • Ich bin Künstler, Inspirator, Buchautor und Ideengeber
  • Ich bin Vater und habe 2 Söhne
  • Ich bin Jahrgang 1964 und Beidhänder mit 3 Handschriften
  • Ich repräsentiere die 7. deutsche Generationen einer alten italienischen Kirchenmalerfamilie
  • Ich bin mehr als 15 Jahre Coach und Berater für Innovation und Nachhaltigkeit und war 4 x Entrepreneur
  • Ich habe immer große Reiselust und Kunden in mehr als 15 Ländern
  • Ich bin Buchautor und Herausgeber mit Methodenschwerpunk in Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Meine Kunst ist für mich der Weg, um meinem Leben näher zu kommen. Vielleicht sogar, um zu ihm zurückzukehren.Benno van Aerssen

Wer ich bin

Ich bin 1964 am Niederrhein geboren und lebe in Braunschweig. Ich bin Beidhänder mit drei Handschriften – ein kleines, aber treffendes Bild für das, was mich ausmacht: Ich denke und handle gerne auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Als Innovationskünstler verbinde ich seit über zwölf Jahren beratende Arbeit mit künstlerischem Schaffen. Meine Kunden aus mehr als 15 Ländern nennen mich den „Innovationskünstler“ oder „Innovations-Gandalf“. Das verrocchio Institute in Düsseldorf, das ich gemeinsam mit Christian Buchholz gründete, ist die Homebase für diese Arbeit.

Als Buchautor veröffentlichte ich „Das große Handbuch Innovation“, „Das große Handbuch digitale Transformation“, „Das große Handbuch Nachhaltigkeit“ und „Inspiration on the Job“. Ich war viermal Entrepreneur. Ich habe große Reiselust.

Und ich male. Nicht als Freizeitbeschäftigung, sondern als Notwendigkeit. Die Kunst ist für mich der Ort, an dem Erkenntnis eine Form bekommt. Sie ist keine Illustration von Ideen, sondern ein eigenständiger Weg des Verstehens.

 

Sieben Generationen Malerei

Künstler zu sein ist bei mir keine Entscheidung, die ich irgendwann getroffen habe. Es ist eine Herkunft. Ich entstamme einer Tessiner Kirchenmalerfamilie, die seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ihre Spur in der deutschen Malertradition hinterlässt. Ich bin die siebte Generation.

1770 wanderte Johannes Mario Ferrari (1747 bis 1822) vom Tessin an den Niederrhein aus. Er war Kirchenmaler, ließ sich in Uedem nieder und hinterließ Wandmalereien, die 1934 unter Putz im alten Uedemer Kloster entdeckt wurden. Sein Haus in der Mosterstraße blieb bis 1973 in Familienbesitz. Seitdem wurden in jeder Generation Söhne zu Malern und Künstlern. Eine Tradition, die in Deutschland wohl einmalig ist.

 

Die sieben Generationen im Überblick

  1. Generation Johannes Mario Ferrari (1747–1822)

Wanderte 1770 aus dem Tessin an den Niederrhein aus. Kirchenmaler in Uedem. Seine Wandmalereien wurden 1934 im alten Kloster unter Putz entdeckt.

  1. Generation Victor Ferrari (1793–1846)

Glaser, Maler und Künstler in Uedem. Übernahm das elterliche Geschäft in der Mosterstraße.

  1. Generation Johann Anton Ferrari (1830–1900)

Maler, Glaser, Fotograf und Hinterglasmaler. Legte 1852 als einer der ersten überhaupt die Meisterprüfung in Kleve ab. Malte 1882 die Fahne der Kolpingfamilie Uedem. Der Meisterbrief liegt noch heute vor.

  1. Generation Johann Heinrich Ferrari (1871–1939)

Malermeister und Meister der Hinterglasmalerei. Führte das Familiengeschäft in der Mosterstraße weiter.

  1. Generation Johannes Heinrich Josef Ferrari (1907–1969)

Übernahm 1935 das elterliche Geschäft in fünfter Generation. Schloss die Meisterprüfung in Düsseldorf mit „sehr gut“ ab. Erweiterte das Unternehmen um Schriftenmalerei.

  1. Generation Ursula Christine Ferrari & Heinz Ferrari (geb. 1940 / 1941)

Ursula Christine heiratete den Schreiner und Bauzeichner Franz van Aerssen. Ihr Bruder Heinz Ferrari wurde ebenfalls Malermeister und Künstler und meine künstlerische Inspiration im Alter von 4 Jahren.

  1. Generation Benno van Aerssen & Susanne Ferrari (geb. 1964 / 1971)

Ich bin der Sohn von Ursula Christine. Meine Cousine Susanne Ferrari ist Diplomdesignerin und als Visualisiererin für weltweite Kunden tätig. Wir beide halten die künstlerisch-kreative Tradition unserer Familie in der siebten deutschen Generation lebendig.

 

Eine mögliche Wurzel in der Renaissance

Geht man in der Familiengeschichte noch weiter zurück, begegnet man einem Namen, der in der Kunstgeschichte einen festen Platz hat: Gaudenzio Ferrari (um 1477 bis 1546).

Er stammte aus dem Seesiatal in Piemont, war Schüler von Leonardo da Vinci und hinterließ bedeutende Fresken in Norditalien, darunter die berühmte Chorwand in Santa Maria delle Grazie in Varallo, die als eines der Meisterwerke der Renaissancemalerei in der Lombardei gilt.

Ob die Verbindung zwischen Gaudenzio Ferrari und meiner Tessiner Stammfamilie eine direkte genealogische Linie ist, lässt sich heute nicht mit letzter Sicherheit belegen. Es bleibt eine mögliche, faszinierende Spur – und für mich ein schönes Bild: dass Malerei, Neugier und das Streben nach Tiefe vielleicht tatsächlich in den Genen liegen.

 

Kunst ist für mich nicht Ausdruck. Sie ist Erkenntnis. Der Pinsel denkt weiter, als der Kopf es plant.Benno van Aerssen

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